Dina Larot

wurde 1935 in Wien geboren. Ihre Familie war zwar Kunstsinnig, doch war es nicht gern gesehen, dass sie selbst einen "Hungerleiderberuf" ausüben wollte. Stattdessen solle sie in einem Grazer Büro ihren Lebensunterhalt verdienen.

 

Ihre erste Reise nach Paris wurde zum Schicksal: Unterwegs begegnete Dina Larot ihrer großen Liebe: Dass dieser Mann Kunsthistoriker war, ermöglichte ihr schließlich nicht nur die Besuche zahlreicher Museen, sondern vor allem auch das Malen selbst.

 

In der Kunstgewerbeschule in Graz studierte sie bei Rudolf Sziszkowitz Akt und Malerei.

Nachdem ihr ein anerkannter Maler riet, bei Herd und Kind zu bleiben, verbrannte sie jedoch ihre Bilder.

 

Mit Oskar Kokoschkas "Schule des Sehens" nahm sie neuen Anlauf und begann eine steile Karriere mit der Malerei zunächst von Stadtansichten und Landschaften, später vermehrt von Akten, Tänzerinnen und Kindern.

 

Dina Larot ist fasziniert von fremden Sprachen und Kulturen. Vor allem viele fernöstliche Elemente finden sich auch in ihren Werken wieder.

Die Beschäftigung mit so unterschiedlichen Gedanken bereichert den Blick auf den einzelnen Menschen und lässt sie Ungesagtes oder in der Zukunft liegendes erahnen und malen.

 

Dina Larot lebt und arbeitet in Wien.

"Die Malerei wurde mir zum Schicksal, zu einer Aufgabe, die kein Maß und kein Ziel kennt, die niemals bewältigbar ist und die Genügen in sich selbst findet. Die Malerei wurde der Weg, mich in eine Welt zu versetzen, die ich selbst schuf. Diese Welt male ich."

Dina Larot