Als Frau in einer Zeit, in der das Informelle und Abstrakte besondere Beachtung bekam, ist Dina Larot unbeirrt ihren Weg der gegenständlichen Kunst gegangen. Erste Bestätigung erfuhr die Ausnahmekünstlerin, deren Weg auch oft von Zweifeln und Suche geprägt war, durch Oskar Kokoschka, mit dem sie eine langjährige Freundschaft verband und dessen "Schule des Sehens" ihr Hilfe und Beistand war. Nicht zuletzt war es auch Oskar Kokoschka, der ihr Talent erkannte und sie in ihrer Kunst bestärkte. Er ist wohl die prägendste Gestalt in Dina Larots sehr individuellem Kunstschaffen.

 

Die Wiener Malerin schuf ihren eigenen, unverwechselbaren Stil. Die Hauptthemen ihres Werkes sind die Sehnsucht nach Liebe und die tiefgehende Suche nach dem Glücklichsein, sowie die Träume, Illusionen und Leidenschaften junger Frauen und Mädchen. Sie malt den weiblichen Zauber, die so geheimnisvolle Macht der Anziehung der Frau, die Zeitlosigkeit ihrer Gefühle, die verführerische Schönheit ihrer Körper. Diese Frauenkörper in Larots aquarellierten Blättern, in ihren strichsicheren Kohlezeichnungen, unzähligen reizvollen Akten und nicht zuletzt in ihren ausdrucksstarken Ölbildern erzählen über die Jugend mit ihrem neugierigen Blick auf das Leben, berichten von der Faszination fremder Kulturen, erzählen Geschichten von Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, von Unschuld und Verführung, dem Rätsel von hingebungsvoller Leidenschaft und Erotik.

 

Durch den "Zauber der Farben" und die "Kraft des Lichts" haben die Bilder von Dina Larot eine ganz besondere Ausstrahlung und Energie. Eine zweite Wirklichkeit wird von der Künstlerin in bestechender Ästethik auf der Leinwand festgehalten. Diese ist mystischer und sinnlicher Natur und drängt nach Leben und Ausdruck. Es gelingt der Malerin der Weiblichkeit den Zustand paradiesischen Glücks in ihrer Kunst einzufangen.

 

 Prof. Gertrude Greenwood

"Die Malerei wurde mir zum Schicksal, zu einer Aufgabe, die kein Maß und kein Ziel

kennt, die niemals bewältigbar ist und die Genügen in sich selbst findet.

Die Malerei wurde der Weg, mich in eine Welt zu versetzen, die ich selbst schuf.

 

Diese Welt male ich."

 

Dina Larot